Kürbiskernöl, geröstet / BIO

6,90  inkl. MwSt.

6,90  / 100 ml

Das Kürbiskernöl ist eine Spezialität aus der Steiermark. Es wird aus mild gerösteten Kürbiskernen schonend und mühlenfrisch gepresst. Das dunkelgrüne, intensiv nussige Öl bereichert nicht nur Salate und (Kürbis-)Suppen, sondern gibt auch Süßspeisen das besondere Etwas.

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Produktbeschreibung

Steirisches Kürbiskernöl ist ein bekömmliches Speiseöl dunkelgrüner Farbe und nussigen Geschmacks. Das Kürbiskernöl, das aus mild gerösteten Kürbiskernen gepresst wird, enthält neben essenziellen Fettsäuren auch Vitamin E (100g Kürbiskernöl enthalten 242% der empfohlenen Tagesdosis). Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Achten Sie auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Verwendung
Vor allem für den Einsatz in der warmen und kalten Küche eignet sich steirisches Kürbiskernöl ideal – zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten, Suppen, Saucen, Käse-, Fleisch- und Gemüsegerichten sowie für Desserts, Gebäck und Cremes. Zum Braten ist das Kürbiskernöl wegen des hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Ölsäuren nicht geeignet.
Auch als Trägeröl für Hautpflegeprodukte bei trockener Haut sowie gegen Schwangerschaftsstreifen und Fältchenbildung wird Kürbiskernöl eingesetzt.
Gibt nicht nur Salaten und (Kürbis-)Suppen, sondern auch Süßspeisen das besondere Etwas.

Zutaten
Kürbiskernöl**aus kontrolliert biologischem Anbau
Lagerhinweis
Kühl und dunkel aufbewahren, nach dem Öffnen zügig verbrauchen.
Haltbarkeit
9 – 12 Monate

Botanischer Name: Arten wie Cucurbita maxima oder stilbo der Gattung Cucurbita

Herkunft:
Der Ölkürbis wird traditionell im Gebiet der südlichen Steiermark sowie dem südlichen Burgenland und den angrenzenden Gebieten Ungarns und Sloweniens sowie in China angebaut und aus diesen Ländern importiert. Die Kultur wird erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang betrieben. Die etwa 8 bis 10 kg schweren Früchte reifen auf den sandig-lehmigen Böden bei einem besonderen Klima aus Wärme und Feuchtigkeit. Wenn im Herbst die Farbe der Kürbisfrüchte von Grün nach Gelborange gewechselt hat, werden die bis zu 1000 Samen maschinell oder in kleinen Betrieben noch von Hand aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Samen werden gewaschen und bei 50 °C getrocknet, dadurch werden sie lagerfähig gemacht. Anschließend können sie gemahlen werden. Der Vorteil gegenüber der Olivenölproduktion ist, dass man Kürbiskernöl je nach Bedarf das ganze Jahr über aus den lagerfähigen Kernen pressen kann. Um das Kürbiskernöl aus dem trockenen Mehl zu gewinnen, werden die gemahlenen Samen mit Wasser und Salz angerührt und geröstet, bis das Wasser verdunstet ist; dabei wird der Teig ständig gerührt. Die Röstung ist notwendig um das in den Kernen enthaltene Eiweiß vom Öl zu trennen. Der fertige Brei – auch Ölkuchen genannt – wird nun gepresst. Früher wurde der Brei in einer massiven Holzvorrichtung (‘Steirische Ölkuh’) durch das Aufeinanderpressen zweier spezieller Holzeinsätze ausgepresst. Die Pressung erfolgte durch das Schlagen auf einen Holzkeil (Öl ausschlagen), dadurch kam die Berufsbezeichnung Ölschläger zustande. Das frisch gepresste Kürbiskernöl lässt man noch einige Tage stehen, damit sich die Schwebstoffe absetzen. Um einen Liter Kürbiskernöl zu gewinnen, benötigt man ca. 3 kg Kerne oder ca. 35 Kürbisse. Die ausgepressten Rückstände (auch Ölkas’ genannt) wurden früher als Futter in der Schweinezucht verwendet.

Zertifizierung
Die Kürbiskerne, die für unser geröstetes KürbiskernÖl verwendet werden, stammen von Naturland-Erzeugerbetrieben und werden zertifiziert gemäß BIO VO 834/2007 und VO 889/2008 bzw. 1235/2008. 

Die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments schränkt nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel ein. Somit darf ab dem 12. Dezember 2012 nicht mehr wie bisher auf die ernährungsphysiologische Wirkung von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln hingewiesen werden.  (Das darf jetzt nur noch die Pharmaindustrie. )

LESETIPP : Wenn Sie sich noch weiter mit dem Thema  Pflanzenöle beschäftigen wollen, dürfen wir auf die nachfolgenden Veröffentlichungen und Webseiten hinweisen: 
•    www.systemed.de
o    Positives über Fette und Öle ISBN 978-3-942772-57-0
•    www.olionatura.de
Krist, Sabine, Buchbauer, Gerhard, Klausberger, Carina: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle. 1. Auflage. Wien: Springer-Verlag: 2008.

Hinweis:
Die (presse-)rechtliche Verantwortlichkeit für alle der dortigen Inhalte liegt ausschließlich bei den jeweiligen Autoren oder Verfassern/Webmastern.  Wir übernehmen keinerlei Haftung für deren Richtigkeit oder deren Kompliance mit allen einschlägigen rechtlichen Vorschriften.

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